Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Entwicklung des Mobilfunks in die Gänge kam und ein sehr bekannter Schriftsteller Deutschlands in einem seiner Bücher das Taschentelefon überraschenderweise sehr genau schilderte, kam das erste “mobile Telefon” in Form eines Autotelefons erst im Jahre 1958 auf den Markt. Aufgrund der Tatsache, dass diese Telefone rund die Hälfte des Autopreises kosteten, konnten sich selbstverständlich nur wenige Menschen diesen Luxus leisten. Die Autotelefone an sich waren sehr groß und unhandlich, was sich in der Folgezeit ändern sollte. In einer langen Entwicklungsphase wurden die Handynetze größer und die Mobiltelefone kleiner, sodass man letztendlich erst im Jahre 1983 zum ersten kommerziellen Mobiltelefon weltweit gelangte – dem Dynatac 8000x von Motorola. Nachdem etliche digitale Mobilfunknetze (D-Netz) zwischen 1980 und 1990 folgten, konnten auch die Telefone mit einem kleineren Akku ausgestattet werden, sodass das Handy auch bei Privatpersonen, die nicht unbedingt vermögend waren, immer beliebter wurde. Mittlerweile hat sich das Mobiltelefon derartig stark weiterentwickelt, sodass heutzutage nicht nur SMS mit dem Mobiltelefon versendet werden können, sondern Fotos geschossen, Filme gedreht, durch das Internet gesurft werden kann sowie selbstverständlich auch Dokumente erstellt werden können. Heutzutage ist das Handy bei jedermann nicht mehr wegzudenken, während früher nur eine gewisse Anzahl gut betuchter Menschen Mobiltelefone besaßen.