Rauchzeichen! So wurde seit der prähistorischen Zeit Telekommunikation betrieben. Im 5. Jahrhundert vor Christus kam es zum Einsatz der Fackeltelegrafie – hier dienten die Fackeln als Telekommunikationsmittel. Erst im Jahre 1816 gab es den ersten Telegraphen, der Nachrichten über 8 Meilen hinweg versenden konnte. Dieser wurde von Francis Ronalds aus London entwickelt. Ein paar Jahre später, ca. 1861, gab es einen ersten Deutschen, der Lehrer Phillip Reis, der ein telefonähnliches Gerät vorstellte, welches zur Sprachübertragung dienen sollte. Auch das Fax ließ nicht mehr lange auf sich warten, denn bereits im Jahre 1862 schickte Giovanni Abbate Caselli eine einfache Zeichnung über Kilometer hinweg per Draht. Bereits im Jahre 1975 kam es zu den ersten Proben, Bilder nicht per Draht, sondern hierzu ein Feld aus Selen-Photozellen zu verwenden. Diese Idee bedurfte jedoch einer langen Ausreifung, denn erst im Jahre 1909 wurde diese Idee realisiert. Ab jetzt wurden keine Brieftauben mehr losgeschickt, sondern “mal eben” ein Fax (Bild) oder es wurde schlichtweg telefoniert – auch unter Verwendung der Mausezeichen. Jugendliche, die heutzutage auf dem Gipfel der Telekommunikationshistorie befinden, können sich kaum noch vorstellen, dass es früher nicht möglich gewesen ist, mit einem Handy mal eben eine SMS zu versenden. Nicht einmal das heute bekannte Telefon in der Form war früher gang und gäbe. Nur wenige Menschen besaßen ein Telefon und wenn doch, dann selbstverständlich mit Kabel und Wählscheibe. Früher gab es noch keine Tastatur.